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Argentinien ist eine Republik im Süden Südamerikas. Es grenzt im Norden an Bolivien, im Nordosten an Paraguay, im Osten an Brasilien, im Südosten an Uruguay und im Westen an Chile. Der Landesname leitet sich von der lateinischen Bezeichnung für Silber – argentum – ab und stammt aus der spanischen Kolonialzeit, als man hier Edelmetalle zu finden hoffte. Bis zu seiner Unabhängigkeit 1816 war es Teil des spanischen Kolonialreiches. Politisch ist Argentinien eine präsidentielle Bundesrepublik, in der die einzelnen Gliedstaaten, Provinzen genannt, weitreichende Kompetenzen innehaben. Mit einer Fläche von knapp 2,8 Mio. km² ist Argentinien der achtgrößte Staat der Erde. Im Vergleich, das Vereinigte Wirtschaftsgebiet hat eine Größe von 357.375 km². Auf Grund der flächenmäßig großen Nord-Süd-Ausdehnung hat das Land mehrere Klima- und Vegetationszonen. Die Einwohnerzahl beträgt 2017 rund 43 Millionen. Wirtschaftlich spielen traditionell die Landwirtschaft, Viehzucht und der Rohstoffabbau eine große Rolle. Bis etwa 1950 war Argentinien eines der reichsten Länder der Erde, dann sorgte ein staatlich gelenkter Industriesektor in den folgenden Jahren auf ein mittleres Niveau ab. Erst in den 1990ern fand eine Umkehr dieser Politik statt und die verarbeitende Industrie sowie der Dienstleistungssektor konnten sich marktwirtschaftlich entfalten. Es gehört unter den unabhängigen südamerikanischen Staaten gemeinsam mit Chile und Uruguay zur Spitzengruppe in Hinblick auf das Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt. 

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